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Die Kinder brachten Walldorf auf Trab

Mit den kleinen Matrosen der Krippe im Haus der Kinder hatte der Umzug gute Navigatoren an Bord

Erster Kinderfaschingsumzug begeisterte Jung und Alt

„Zicke, zacke, zicke, zacke, hoi, hoi, hoi“ und vielfaches „Helau“ erschallte am Freitagnachmittag in Walldorf und sorgte für fröhliche Laune und ausgelassene Stimmung.

Der Walldorfer Kinderfaschingsumzug hatte Premiere und setzte als erste große Jubiläumsveranstaltung in Erinnerung an das mittelalterliche Waltdorf, dessen Name vor 1250 Jahren zum ersten Mal offiziell auf Pergamentpapier festgehalten wurde, einen besonderen Akzent und befeuerte die Freude auf die weiteren Veranstaltungen. Um 16 Uhr versammelte sich eine bunte Kinderschar, unter der sich Matrosen, Ritter, Burgfräuleins, Kräuterfrauen, Schmiede, Bäcker, Bogenschützen, personifizierte Trauben, kleine Bäume und auch futuristisch gekleidete Junioren tummelten, vor dem Rathaus. An dem langen Zug, der sich in Bewegung setzte, nahm das ganze „Haus der Kinder“ teil, der Kommunale Kindergarten, die katholischen Kindergärten St. Marien und St. Peter sowie die Schülerbetreuungen von Schillerschule, Waldschule und Schulzentrum. Viele Erwachsene und Kinder standen entlang der Nußlocher und Johann-Jakob-Astor-Straße schon Spalier und hatten ganz offensichtlich auch selbst Freude am Verkleiden. Hexen, Narren, ein verirrter Nikolaus und sogar ein männliches Einhorn, eine extrem rare unter Artenschutz stehende Spezies, wurden gesichtet. Unter die Kinder hatten sich Nonnen gemischt und auch ein Zugpferd, das einen Leiterwagen mit frischem Gemüse zog. Die eigens für den Umzug von einigen Gruppen kreierten Wappen und die vielen liebevoll hergestellten Accessoires wurden bestaunt.In Walldorf dürfen die Störche natürlich nicht fehlen und so waren auch die Storchenküken mit von der Partie.
Das Blasorchester Walldorf und die Stadtkapelle im Faschingsoutfit marschierten musizierend mit. Zur Melodie von „Milord“, bei den Kindern besser als „Das rote Pferd“ bekannt, ging es in Richtung Astorhaus. Im Astorpark verteilte Bürgermeisterin Christiane Staab als Edelfrau gewandet mit dem städtischen Team Quarkbällchen und Gummibärchen. Der Astorpark verwandelte sich in einen bunten Jahrmarkt und es kam schon Vorfreude auf den historischen Markt im September auf. „Ob Walldorf früher oder heute, das Beste sind die kleinen Leute“, dieses Motto des Faschingsumzugs setzten die Kinder und ihre Erzieherinnen genial um, war überall zu hören.

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